In der massenmedialen Kommunikation begegnen wir einer unterschiedlichen Qualität und Quantität an Informationen, empfinden sie in unterschiedlichem Maße als relevant und weisen ihnen nicht zuletzt auch einen bestimmten Wahrheitswert zu. Eine solche Rezeption von Informationen findet stets an der Schnittstelle zur logischen oder nur scheinlogischen Argumentation, zur Persuasion oder auch unethischen Manipulation, statt. Die Beiträge befassen sich aus kontrastiver Perspektive mit alltäglichen, individuellen und journalistischen Online- und Offline-Texten und umfassen zugleich Diskursbereiche der politischen, propagandistischen, autoritativen, genderbasierten, kommerziellen, pandemischen, religiösen und städtisch-öffentlichen Kommunikation. Begründen, überzeugen oder täuschen: Wer manipuliert wen in der Medienkommunikation? Und wie legt man das offen?