Könyv Das Parteiensystem der BRD nonym

Das Parteiensystem der BRD

Szerző: nonym
Nyelv: Német
Kötés: Puha kötésű
Kiadó: Grin Verlag
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Küldés 5-8 napon belül
6 257 Ft
Der Parteienstaat wurde von den Vätern des Grundgesetzes als ein positives Gut ver-standen (Hartmann...

Információk a könyvről

Szerző
Nyelv
Német
Kötés
Könyv - Puha kötésű
Kiadva
2010
oldal
28
EAN
9783640555383
ISBN
3640555384
Enbook ID
01630377
Kiadó
Súly
50
Méretek
148 x 210 x 3

Teljes leírás

Der Parteienstaat wurde von den Vätern des Grundgesetzes als ein positives Gut ver-standen (Hartmann 2004: 112). Dennoch muss man nicht erst seit der Wiedervereini-gung feststellen, dass dieser Begriff in der Politikwissenschaft für Polarisierung sorgt und bei weitem nicht als ein durchweg positiv konnotierter einzuordnen ist. Kritik am Partei-enstaat Deutschland lässt sich insbesondere mit dem geflügelten Wort der Parteiverdros-senheit in Verbindung bringen. Nicht nur die politische Kultur seit den 80er Jahren be-sagt eine solche. Auch Kritiker wie Hans Herbert von Arnim unterstellen dem politischen System der Bundesrepublik einen überdehnten Einfluss der Parteien (Rudzio 2006: 94) und bezeichnen Staat und Verwaltung als Beute und die wuchernde Parteienfinanzie-rung als Selbstbedienung (Rudzio 2006: 94). So stellt Peter Lösche fest: Das Problem des bundesdeutschen Parteienstaates besteht heute nicht in zu wenig, sondern zumindest in publizistischen Meinungen in zuviel Macht und Einfluss (Lösche 2006: 23). Karl-heinz Niclauß dagegen gehört zu jenen, die das Parteiensystem der Bundesrepublik wei-testgehend verteidigen. Wenngleich er auch Kritik hinsichtlich der innerparteilichen De-mokratie und der Intransparenz der Parteienfinanzierung übt, würdigt er die Verdienste der Parteien um die politisch-wirtschaftliche Stabilität der Bundesrepublik und tritt damit einer oberflächlichen Parteiverdrossenheit entgegen (Niclauß 1995: Einband).§An dieser Stelle stellt sich die Frage, wie weit die Bundesrepublik tatsächlich als Partei-enstaat zu bezeichnen ist. Auch hierüber gibt es unterschiedlichste Meinungen, da der Parteienstaat nicht von den Vätern des Grundgesetzes als solcher deklariert wurde, son-dern lediglich einer Verfassungsinterpretation zu Grunde liegt. Peter Lösche beispielswei-se versteht unter einem Parteienstaat ganz generell eine repräsentative Demokratie [ ], in der Parteien in der Verfassungsrealität, das heißt beim Zustandekommen politischer Entscheidungen und bei deren Legitimation, die dominierende Rolle spielen (Lösche 2006: 13). §Und welche Rolle das ist, die die politischen Parteien in der Bundesrepublik Deutschland spielen, soll an Hand des folgenden Überblicks über das deutsche Parteiensystem zumin-dest ansatzweise verdeutlicht werden, um anschließend nach einer Antwort auf die Frage suchen zu können, ob Deutschland tatsächlich als Parteienstaat bezeichnet werden kann.

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