Sechs Jahre war Maras Vater ein Verschwundener. Dann kam ein Brief vom Ende der Welt - und vier Worte in seiner Schrift: Bis unter den Firn.
An einem Maiabend in Bremerhaven bringt die Post aus Venedig die Antwort, auf die das ganze Netz gewartet hat: In den Bergen, wo drei Länder sich die Wasser teilen, gibt es Menschen, die den Firn kennen. Ein Tal ohne Namen. Ein Schmelzfenster von wenigen Tagen im Juni. Und eine Bedingung - wer kommt, bringt ein Wort mit, das nur Mara geschrieben haben kann.
Zum letzten Mal machen sich die Seidels auf: über Grate und Gletscher zu dem Ort, den die Meridian-Abenteuer seit vier Bänden umkreisen. Denn irgendwo unter dem Firn liegt das Herz von allem - und sie sind nicht die Einzigen, die jetzt in die Berge sehen.
Das große Finale der Meridian-Abenteuer. In sich abgeschlossen.