Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Ludwig-Maximilians-Universität München, Sprache: Deutsch, Abstract: 1 EinleitungDer Eneasroman (=ER) von Heinrich von Veldeke entstand um 1170. AlsVorlage diente vermutlich eine Handschrift des Roman d Eneas (=RdE), dessen Verfasser unbekannt ist, von welchem man jedoch annimmt, dass er ein gebildeter Kleriker war. Der französische Roman wurde um 1160 abgefasst und stützt sich hauptsächlich auf Vergils Aeneis.3 Der RdE stellte seinerzeit durch die Vermittlung von Wissen aus der Antike eine wichtige Informationsquelle dar. Mit seiner Übersetzung begründete Veldeke die Tradition des höfischen Romans inDeutschland. Die beiden Eneasromane nehmen eine Sonderstellung zwischen der alten Heldendichtung, die ihren Stoff aus der mati