„Eine kurze Geschichte der Liebe. Eros als Widersacher der Liebe" ist ein thematisch konzentrierter Auszug aus meiner neunbändigen - wesentlich fiktiven, als solcher keineswegs ganz historischen - Heinrich-Heine-Biografie. Zuweilen scheinbar rätselhaft erscheinende, dabei nicht weiter störende Stellen sind leicht durch den dortigen größeren Zusammenhang erklärbar. - Seine Memoiren sollten, über seine unsterblichen Gedichte hinaus, Heines bedeutendstes Werk werden. Indes: "Am liebsten wäre es mir, wenn sie erst nach meinem Tod gedruckt würden! Ich arbeite seit Jahren daran. Keiner fühlt mehr als ich, wie mühsam es ist, etwas Literarisches zu geben, das noch nicht da war, und wie ungenügend es jedem tieferen Geist sein muss, bloß zum Gefallen des müßigen Haufens zu schreiben. Wenige haben den Mut, alles zu sagen."