Die Tabakarbeitergenossenschaft existierte von 1892 bis 1909. Sie war im Kampf geboren , in der Abwehr gegen die große Aussperrung der Hamburger Tabakarbeiter und diente zunächst der Beschäftigung gemaßregelter Gewerkschafter. Mit drei Betrieben in Hamburg, Hockenheim (Baden) und Frankenberg (Sachsen) und zeitweilig fast 900 Beschäftigten wuchs siezu einem respektablen Unternehmen heran. Sie war die größte Produktivgenossenschaft in ihrer Zeit. Schließlich wurde sie von der Großeinkaufsgesellschaft Deutscher Consumvereine übernommen, die die Betriebe weiterführte und mit ihren Produkten die Konsumgenossenschaften versorgte.§§Das Adolph von Elm Institut für Genossenschaftsgeschichte ist maßgeblich beteiligt an der Ausrichtung der jährlichen genossenschaftshistorischen Tagungen in Hamburg und hat bereits eine Reihe von Büchern zur Genossenschaftsgeschichte herausgegeben.