Sommer 1941. Der Himmel über dem Jelnja-Bogen ist kein Ort für Helden.
Leutnant Friedrich Kessler fliegt eine Ju 88 im Kampfgeschwader „Wever". Mit seiner Besatzung greift er Panzerkolonnen, Nachschubwege und sowjetische Bereitstellungsräume an. Jeder Einsatz kann an einem einzigen Treffer enden: Flak in der Kanzel, brennender Motor, blockierte Steuerung, ein Jäger im Rücken.
Dann verschwindet eine deutsche Maschine spurlos.
Zwei Tage später kehrt sie zurück. Ein Motor steht. Der Rumpf ist voller Blut. Drei Männer fehlen. Der sterbende Pilot sagt nur:
„Nicht die Russen."
Kurz darauf tauchen deutsche Funksprüche auf, die nie befohlen wurden. Flakstellungen warten an geheimen Routen. Jäger stehen bereits in der richtigen Höhe. Zieltafeln werden ausgetauscht. Befehle verschwinden. Die Spur führt zum geheimnisvollen Raum R 17 - und mitten in die eigene Organisation.
Ein harter Luftkriegs-Thriller über Flak, Jäger, brennende Bomber, Verrat und Männer, die weiterfliegen müssen, obwohl sie niemandem mehr trauen können.
Für erwachsene Leser ab 18 Jahren. Rau, blutig und ohne romantische Verklärung.