Unternehmensstrategie wird schwach, wenn sie sich zu früh am Wettbewerb orientiert. Dieses Buch untersucht, wie Entscheider Marktmacht aufbauen, indem sie Vergleichbarkeit vermeiden und Differenzierung wirtschaftlich absichern.Der Fokus liegt auf strategischen Mechanismen: proprietäre Technologie, klare Kundennutzen, begrenzte Austauschbarkeit und Kapitalentscheidungen, die langfristige Positionen stärken. Marktmacht erscheint hier nicht als Zufall, sondern als Konsequenz präziser Entscheidungen.Das Buch richtet den Blick auf Unternehmen, die nicht schneller kopieren, sondern anders bauen. Es zeigt, wie Märkte entstehen, wie Verteidigungsfähigkeit geprüft wird und warum Wettbewerb oft ein Zeichen strategischer Unschärfe ist.Im europäischen Kontext wird diese Logik besonders relevant. Zwischen Regulierung, industrieller Spezialisierung und fragmentierten Märkten entscheidet Differenzierung darüber, ob Wachstum Substanz gewinnt.