Das Verh?ltnis zwischen den Religionsgemeinschaften als soziale Konkretisierungsformen des Abstractums 'Religion' und den Menschenrechten muss gerade in unseren Tagen aus einer sozialethischen Perspektive neu und pr?zise bestimmt werden.F?r das friedliche Zusammenleben in einer s?kularen Gesellschaft sind die Religionsgemeinschaften herausgefordert, in Dialog mit der freiheitlich-demokratischen Rechtskultur zu treten. Die Religionsgemeinschaften m?ssen ihr Verh?ltnis zum liberalen Staat, zu anderen Religionsgemeinschaften und zur zunehmend s?kularen Gesellschaft sozialethisch neu fassen. Dieser Prozess hat exemplarischen Charakter; er l?sst auch sozialethische R?ckschl?sse auf andere nichtstaatliche Akteure und ihr Verh?ltnis zu den Menschenrechten zu. Aufgrund ihrer sozialen Dimension beeinflusst Religion andere Lebens- und Handlungsbereiche. Daher weist das Projekt u. a. eine hohe wirtschaftsethische Relevanz auf.