Könyv Ofen der Anerkennung Sascha Schindler

Ofen der Anerkennung

Warum wir für ein System brennen, das uns als Brennstoff benutzt.DE

Szerző: Sascha Schindler
Nyelv: Német
Kötés: Puha kötésű
Kiadó: epubli
Elérhetőség: 50 % esély
Keressük az egész világon
4 437 Ft
Es ist Montagmorgen, 07:32 Uhr. In diesem präzisen Moment vollzieht sich ein globales Ritual: Millia...

Információk a könyvről

Nyelv
Német
Kötés
Könyv - Puha kötésű
oldal
152
EAN
9783565843633
Enbook ID
54392024
Kiadó
Súly
217
Méretek
135 x 205 x 8

Teljes leírás

Es ist Montagmorgen, 07:32 Uhr. In diesem präzisen Moment vollzieht sich ein globales Ritual: Milliarden von Weckern schrillen synchron. Ein akustischer Schock, der uns nicht etwa in ein selbstbestimmtes Leben ruft, sondern uns in den starr getakteten Dienst der ökonomischen Effizienz zwingt. Wir funktionieren im Akkord, optimieren unsere Abläufe, schieben Daten von links nach rechts und tragen unsere Erschöpfung wie einen Orden auf der Brust. Doch am Ende des Tages bleibt eine unheimliche Leere: Wir sind wired but tired - innerlich elektrisiert, aber seelisch vollkommen ausgehungert. In Ofen der Anerkennung legt Sascha Schindler die unsichtbaren Fesseln unserer modernen Leistungsgesellschaft frei. Mit einer scharfen soziologischen und historischen Analyse zeigt er, wie aus der einstigen Qual der Arbeit eine psychologische Religion der Selbstausbeutung wurde. Wir haben den äußeren Aufseher längst verinnerlicht. Wir buchen Meditations-Apps und tracken unseren Schlaf, nicht um zur Ruhe zu kommen, sondern um als Humankapital weiterhin reibungslos zu funktionieren. Angelockt von der Sehnsucht nach Wertschätzung rennen wir unaufhörlich auf ein System zu, das uns scheinbar wärmt - in Wahrheit aber ein gigantischer Ofen ist, der uns als billiges Brennholz benutzt, um das Feuer der Verwertbarkeit am Brennen zu halten. Dieses Buch ist kein tröstlicher Wellness-Ratgeber, sondern ein radikales Manifest für die Rückeroberung unserer Lebenszeit. Es konfrontiert uns mit der existenziellen Frage: Wer bin ich, wenn ich nichts leisten muss? Und es zeigt den mutigen Weg in eine Post-Work-Gesellschaft, in der das Sein endlich wieder mehr zählt als das Funktionieren.