Zwei psychologische Theorien zur Malerei werden anhand erläuterter Thesen angeboten:
Eine Theorie zum kreativen Prozess in der malenden Person von der ersten Idee bis zum fertigen Bild (Kap. 1)
Eine Theorie über Bildrezeption, d.h. über Wahrnehmen, Aufnahme ins Innere und Verstehen bzw. das Bemühen darum bei vormodernen und bei modernen Bildern, wobei der Ausgangspunkt Wahrnehmung und Verstehen im Alltag ist (Kap. 2)
Hypothesen bezüglich der Änderung ästhetischer Bedürfnisse bei den Umbrüchen in der Malerei ab Klassischer Moderne
Gültigkeitsbereich der Theorien ist die Malerei. Es wird aber auch untersucht, inwieweit sich die Konzepte und Prozessvorstellungen auch auf die Formen der Kunst anwenden lassen, die ab den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts das Tafelbild in den Hintergrund des Kunstgeschehens rückten.