Drei Männer und eine Frau, gebeutelt vom Leben und beruflich am Ende, sind in einem Zimmer zusammengepfercht und schreiben eine Fernsehserie. Die einzige Bedingung des Senders: so billig und so schnell wie möglich. Denn die Serie, ausgestrahlt in den frühen Morgenstunden, wird sowieso keiner sehen. Es geht dem Sender einzig darum, die Quote französischer Produktionen zu erfüllen. Also schreiben die Vier los, ohne Rücksicht auf Verluste und Einschaltquoten. Sie schreiben einfach die Wahrheit, auch die des eigenen Lebens, tragisch, komisch und voller Fantasie. Dann kommt die erste Fan-Post von Insassen eines Altersheims in der tiefsten Provinz und anderen Schlaflosen. Die Serie droht zum Kult zu werden - und damit beginnen die Probleme für Louis, den Cinecittà-Veteranen, Jérôme, den um einen Hollywood-Erfolg Betrogenen, Marco, den unglücklich Verliebten, und Mathilde, der Akkordschreiberin erfolgloser Liebesromane.
Tonino Benacquista hat ein seltenes Kunststück vollbracht: eine literarische Satire, die mit dem Absurden spielt - und dennochn das Herz berührt.