Wie formt Sprache unsere Identität? Wie inszenieren wir verschiedene Identitäten durch Sprache? Welche Normen bestimmen unseren Sprachgebrauch - und wie verändern sich diese im Lauf der Zeit, in Abhängigkeit von den beteiligten Akteur:innen? Was verraten historische Quellen über die damals Schreibenden und ihre Schreibpraktiken? Der Sammelband widmet sich diesen und weiteren aktuellen Fragen zur Rolle von Sprache in gesellschaftlichen und technologischen Wandelprozessen aus variationslinguistischer Perspektive. Er umfasst zwölf Beiträge in deutscher und englischer Sprache, die sowohl theoriebezogen als auch empirisch ausgerichtet sind und interessante Einblicke in die Variabilität von Einzelsprachen und das Wechselverhältnis von Sprachgebrauch und Identität bieten.