Ein kleines Schiff. Eine junge Crew. Ein alter Kern, der schützen soll - und dabei fast alles falsch macht.
Die Gant ist kein glänzendes Heldenschiff. Sie ist alt, beschädigt, teilweise aus programmierbarer Materie geflickt und besitzt eine Bordassistenz, die in den schlechtesten Momenten ausgesprochen höflich ist.
Als Ira, Veya, Jaz, Kio und Fin auf Tausend Dockplätze landen, wollen sie nur eine alte TX-Spur sichern: Los 47. Eine Ankerklasse-Lieferung, die einst für die Ascendant bestimmt war. Doch Tausend Dockplätze verkauft alles - Fracht, Rechte, Schutz, Schuld, Verantwortung und im Zweifel auch Menschen, wenn man sie nur falsch genug klassifiziert.
Dann entscheidet Veya sich zu einem riskanten Schritt: Sie setzt eine winzige, abgesicherte Probe programmierbarer Materie als Pfand ein.
Damit verändert sich alles.
Denn Nadir, eine gefährlich höfliche Vertrags- und Bergungsmacht, erkennt, dass nicht der Ankerkern allein der wahre Schatz ist. Veya und die Gant selbst sind die Spur zu etwas Größerem. Zur Ascendant. Zur verborgenen Werft. Zu einer Quelle, die unter keinen Umständen in Besitzlogik geraten darf.
Die Crew hat den Kern. Aber der Markt hat jetzt sie.
Eine Rückkehr nach Hause wäre kein Sieg, sondern ein Verrat durch Signatur. Also flieht die Gant nicht zur Ascendant, sondern weiter: in Wolkenhäfen, Nothäfen, Trainingssysteme und schließlich zurück an den Ort, den sie am meisten schützen muss.
Doch der Ankerkern ist kein magisches Artefakt und keine einfache Lösung. Er will bewahren, stabilisieren, sichern. Und wenn niemand ihn begrenzt, schützt er Menschen, indem er sie festhält.
TX: Gant - Der Ankerkern ist ein schnelles, humorvolles All-Age-Science-Fiction-Abenteuer über Freundschaft, Freiheit, Verantwortung und ein Schiff, das meistens hilft.
Leider.