Könyv UEber die Zweitrangigkeit des Zeugnisses Anderer bei David Hume Christoph Hendrichs

UEber die Zweitrangigkeit des Zeugnisses Anderer bei David Hume

Nyelv: Német
Kötés: Puha kötésű
Kiadó: Grin Publishing
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5 573 Ft
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhundert...

Információk a könyvről

Nyelv
Német
Kötés
Könyv - Puha kötésű
Kiadva
2014
oldal
20
EAN
9783656839774
ISBN
3656839778
Enbook ID
09098597
Súly
54
Méretek
178 x 254 x 1

Teljes leírás

Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,3, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Veranstaltung: Soziale Erkenntnistheorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Eine wichtige Grundlage des menschlichen Zusammenlebens besteht darin, dass wir auf Auskünfte unserer Mitmenschen vertrauen. Eine Welt, in der jede einzelne Information zunächst kritisch geprüft wird, bis man absolute Gewissheit über deren Wahrheitsgehalt annimmt, wäre angesichts der zu bewältigenden praktischen Herausforderungen des Alltags nicht denkbar. Schließlich sind unsere Überzeugungen und unser Handeln wesentlich von dem bestimmt, was wir durch andere Menschen erfahren.§Vor dem Hintergrund dieser Tatsache entwickelte sich die erkenntnistheoretische Position des Antireduktionismus , die das Zeugnis Anderer in Hinsicht auf Relevanz und Zuverlässigkeit in die Reihe der traditionellen Wissensquellen einreiht. Sie richtet sich gegen die als Reduktionisten bezeichneten Vertreter der These, dass das Zeugnis Anderer als Quelle unseres Wissenserwerbs weniger zuverlässig sei als die Erkenntnisse, die durch internalistische Zugänge erworben werden. Die auf Quellen wie Wahrnehmung, Erinnerung und Schlussfolgerung bauenden Reduktionisten waren daher oft dem Vorwurf des Individualismus ausgesetzt. Um einen vonseiten der Antireduktionisten angegriffenen Philosophen handelt es sich bei David Hume, der sich im Kapitel About Miracles seines Werks An Enquiry concerning Human Understanding unter Anderem über den Status des Zeugnisses Anderer äußert. Hierin argumentiert er, warum Berichte, die von Wundern erzählen, als unwahrscheinlich angesehen werden müssten und entwickelt gleichzeitig Bedingungen, die das Zeugnis Anderer glaubhaft machten. Hierbei hält er jedoch daran fest, dass das Zeugnis Anderer in jedem Falle als eine zweitrangige Wissensquelle zu erachten sei. Das Kapitel About Miracles gilt als die Schrift Humes, die nicht nur vonseiten des Antireduktionismus, sondern auch der Theologie vielfach Reaktionen provozierte, da der schottische Philosoph hier entwaffnende Kritik an den auf Wundern basierenden Offenbarungsreligionen übt. In der vorliegenden Arbeit wird Humes Argumentation jedoch weniger vom theologischen, sondern vielmehr vom erkenntnistheoretischen Standpunkt her beleuchtet. Hierbei werden seine Ausführungen über den Status des Zeugnisses Anderer zunächst herausgefiltert und anschließend den Vorwürfen der Antireduktionisten gegenübergestellt. Im Zuge dessen wird der Frage nachgegangen, ob David Humes Auffassung über den epistemischen Status des Zeugnisses Anderer wiederlegt werden kann.

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