Der Kongressbericht des Forschungsinstituts für Instrumental- und Gesangspädagogik begreift das Üben am Instrument nicht als quantitativen, sondern als qualitativen Prozess, beleuchtet Übeprozesse kritisch und zeigt verschiedene Möglichkeiten konstruktiven Übens bzw. "zeitsparende Umwege" auf, denn: Der Umweg ist häufig die Abkürzung. Im Zentrum der Ausführungen stehen Themenbereiche wie Querverbindungen des Lernens, Vernetzung seelischer und körperlicherEbenen, Verknüpfung von Hör- und Sehsinn, Körperbewusstsein, Körperhaltung und -bewegung, Begabung, Neurobiologie des Lernens, kognitive Trainingsmethoden, ausdrucksvolles Spielen etc. Das Thema wird interdisziplinär von Musikern, Instrumentalpädagogen, Musikphysiologen, Hirnforschern, Psychologen, Sportwissenschaftlern und Medizinern erörtert.